Diese Seite informiert über ein Bürgerbegehren und dient der Aufklärung und Mobilisierung von Bürgerinnen und Bürgern in Friedrichsdorf.

Kein neuer teurer Spitzenposten auf Kosten unserer Stadt.

Friedrichsdorf braucht finanzielle Vernunft, Transparenz und echte Prioritäten – nicht die Wiedereinführung eines hauptamtlichen Ersten Stadtrats.

Frist für das Bürgerbegehren

10. Juni 2026

8 Wochen nach dem Beschluss.

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Deine Stimme zählt.

Worum es
eigentlich geht.

Die Stadtverordnetenversammlung in Friedrichsdorf hat beschlossen, die Funktion des hauptamtlichen Ersten Stadtrats wieder einzuführen. Wir halten das für das falsche Signal zur falschen Zeit.

Diese Seite bietet Bürgerinnen und Bürgern klare Fakten, fasst die wesentlichen Kritikpunkte transparent zusammen und zeigt auf, wie Sie das Bürgerbegehren unterstützen können. Wir stehen für finanzielle Vernunft und Bürgerinteresse vor Postenpolitik – sachlich, aber kämpferisch.

Warum wir dieses Bürgerbegehren starten.

Vier gute Gründe gegen die Wiedereinführung.

Hohe zusätzliche Kosten

Die neue Stelle bedeutet nach veröffentlichten Schätzungen eine dauerhafte Belastung von 200.000 bis über 300.000 Euro jährlich. Das ist Geld, das an anderen, wichtigeren Stellen in unserer Stadt fehlt.

Nachweis: Kostenschätzung

Falsche Prioritäten bei klammer Haushaltslage

Während Kürzungen bei Projekten für die Bürgerschaft drohen und für die kommenden Jahre Defizite in Millionenhöhe erwartet werden, leistet sich die Politik einen neuen, teuren Spitzenposten.

Nachweis: Kritik an Prioritäten

Bisher ging es auch ohne

Seit 2013 wurde diese Funktion erfolgreich ehrenamtlich ausgeübt. Es gibt keine für die Bürgerschaft überzeugende, transparente Begründung, warum sich das genau jetzt ändern muss.

Nachweis: ehrenamtlich seit 2013

Intransparent wirkendes Verfahren

Kritiker bemängeln, dass die Stelle politisch besetzt werden soll, anstatt sie zunächst regulär, offen und transparent nach rein fachlicher Eignung auszuschreiben.

Nachweis: Bericht zur Debatte

Was genau wurde beschlossen?

Ein kurzer Faktencheck zur aktuellen Lage.

Rückblick 2013

Abschaffung der Stelle

Die hauptamtliche Stelle des Ersten Stadtrats wurde damals aus Kostengründen abgeschafft und ehrenamtlich weitergeführt.

15. April 2026

Der Beschluss

Die Stadtverordnetenversammlung beschloss in ihrer ersten konstituierenden Sitzung unter Tagesordnungspunkt 18 (Drucksachen-Nr. 48/2026) mit Stimmen der CDU, FDP und FWG, die Stelle der Ersten Stadträtin / des Ersten Stadtrats künftig hauptamtlich zu besetzen.

Nachweis: Sitzungsbericht
Aktuell

Finanzielle Anpassung

Parallel soll der ohnehin defizitäre Haushalt per Nachtragssatzung angepasst werden, um die Postenfinanzierung zu sichern.

Nachweis: Tagesordnung TOP 19
Folge

Erhebliche Zusatzkosten

Die neue Stelle verursacht hohe Kosten. Kritik richtet sich in der Öffentlichkeit massiv gegen die Prioritätensetzung und das Verfahren.

Das falsche Signal zur falschen Zeit.

Ein Blick auf die Haushaltslage von Friedrichsdorf spricht Bände.

-6,86 Mio. €
Erwartetes Defizit für 2026
-5,02 Mio. €
Erwartetes Defizit für 2027
-4,14 Mio. €
Erwartetes Defizit für 2028
> 200k €
Pro Jahr für die neue Stelle
> 1,2 Mio. €
Ersparnis über sechs Jahre

Wenn an vielen Stellen gespart werden muss, braucht Friedrichsdorf Investitionen mit direktem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger – nicht zusätzliche politische Spitzenposten.

Nachweis: Haushalt und Finanzen der Stadt Friedrichsdorf

Stimmen aus der Stadt

Friedrichsdorf hat diese Aufgabe seit 2013 ehrenamtlich organisiert. Bevor jetzt ein teurer Spitzenposten geschaffen wird, braucht es eine nachvollziehbare Begründung, warum das bewährte Modell nicht mehr reichen soll.

— Initiative Bürgerbegehren Friedrichsdorf
Formular ansehen

Die Grünen-Fraktion beziffert die Personalkosten auf rund 200.000 Euro jährlich und verweist mit Ausstattung auf über 300.000 Euro pro Jahr.

— Grüne Friedrichsdorf, 12.04.2026
Stellungnahme lesen

Die SPD warnt öffentlich vor einem teuren Schnellschuss und kritisiert fehlendes Konzept sowie fehlende nachvollziehbare Prioritätensetzung.

— Taunus Nachrichten, 16.04.2026
Bericht lesen

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So kannst du unterstützen

Unser Ziel: 2.000 gültige Unterschriften damit das Bürgerbegehren eingereicht werden kann
1

2.000 Unterschriften sammeln

Unterschreiben dürfen volljährige Deutsche und EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die ihren Erstwohnsitz seit mindestens 6 Wochen in Friedrichsdorf haben.

2

Fristgerecht einreichen

Die Listen müssen mit Fragestellung, Begründung, Kostendeckungsvorschlag und Vertrauenspersonen schriftlich beim Gemeindevorstand eingereicht werden.

Sammelstellen ansehen
3

Bürgerentscheid als nächster Schritt

Wenn die Stadt den Beschluss nicht selbst korrigiert, stimmen die Friedrichsdorferinnen und Friedrichsdorfer über die Aufhebung des Beschlusses ab.

Ablauf nachlesen

Unterschriftenformular herunterladen

Dokument herunterladen, ausdrucken, handschriftlich unterschreiben und bei einer Sammelstelle abgeben.

Nur Originalunterschriften zählen.

Digitale Unterschriften, Scans, Fotos oder per E-Mail versendete Listen sind für das Bürgerbegehren ungültig. Bitte immer das ausgedruckte Original abgeben.

Fragestellung

Das Bürgerbegehren beantragt, dass die Stelle der Ersten Stadträtin / des Ersten Stadtrats weiterhin ehrenamtlich besetzt bleibt und der Beschluss vom 15. April 2026 zu TOP 18 (Drucksachen-Nr. 48/2026) insoweit aufgehoben wird.

Kostenschätzung

Durch das Bürgerbegehren entstehen keine Mehrkosten. Bei ehrenamtlicher Ausübung werden über die sechsjährige Amtszeit mindestens 1,2 Millionen Euro eingespart. Die endgültige Kostenschätzung erfolgt durch den Magistrat.

Beim Ausfüllen

Alle Angaben müssen vollständig und lesbar sein. Bitte nur einmal unterschreiben und das Originalformular mit Datum und handschriftlicher Unterschrift abgeben.

Formular als PDF

Das unterschriebene Papierformular bitte nicht digital zurücksenden, sondern im Original einreichen.

Wo kann ich unterschreiben?

Hier findest du aktuelle Sammelstellen und Termine, an denen wir in Friedrichsdorf präsent sind.

1

Nils Barka

Krokusweg 7, 61381 Friedrichsdorf

Auf Karte öffnen
2

Barbara Völksen

Vor der Höhe 29, 61381 Friedrichsdorf

Auf Karte öffnen
3

Joachim Biaesch

Römerstraße 38, 61381 Friedrichsdorf

Auf Karte öffnen

Fragen & Antworten

Alles Wichtige zum Bürgerbegehren im Überblick.

Es geht darum, den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 15.04.2026 zur Wiedereinführung des hauptamtlichen Ersten Stadtrats aufzuheben.

Hauptgründe sind die hohen zusätzlichen Kosten, die extrem angespannte Haushaltslage der Stadt sowie erhebliche Zweifel an der Notwendigkeit und Transparenz des Verfahrens.

Nach veröffentlichten Berichten und Stellungnahmen ist von Personalkosten in Höhe von rund 200.000 Euro die Rede, inklusive weiterer Ausstattung sogar von über 300.000 Euro pro Jahr.

Öffentlich wurde die Frage aufgeworfen, ob die Stelle primär parteipolitisch besetzt werden soll, anstatt sie regulär, offen und nach Bestenauslese auszuschreiben.

Unterschriftsberechtigt sind volljährige Deutsche und EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die ihren Erstwohnsitz seit mindestens 6 Wochen in Friedrichsdorf haben.

Name, Vorname, Anschrift in Friedrichsdorf, Geburtsdatum, Datum und Unterschrift müssen vollständig und lesbar eingetragen werden. Bitte nur einmal unterschreiben.

Ziel sind mindestens 2.000 gültige Unterschriften. Entscheidend ist, dass die Unterzeichnenden zum Zeitpunkt der Unterschrift in Friedrichsdorf kommunalwahlberechtigt sind.

Nein. Es zählen nur handschriftliche Originalunterschriften auf dem ausgedruckten Formular. Digitale Unterschriften, Scans und Fotos reichen nicht aus.

Dann wird das Bürgerbegehren beim Gemeindevorstand eingereicht. Wird es zugelassen, kann die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss selbst aufheben; andernfalls folgt ein Bürgerentscheid.

Nein. Wir sind ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, die finanzielle Vernunft, Transparenz und verantwortungsvolle Prioritäten für unsere Stadt einfordern.

Friedrichsdorf braucht Verantwortung statt neuer Belastungen.

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für finanzielle Vernunft und Transparenz. Jede Stimme zählt.

Kontakt aufnehmen

Fragen zum Bürgerbegehren, zur Abgabe der Unterschriftenlisten oder zur Mithilfe beim Sammeln können direkt an die Initiative gesendet werden.

info@buergerbegehren-friedrichsdorf.de

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